Myrtille Picaud

13 Mai 2013

Das musikalische Angebot. Stadtsoziologie der kulturelle Praxis im Zusammenhang mit « lebendige » Musik, ihre Bedeutung und ihre Herstellung
Betreut durch: Gisèle Sapiro
myrtille.picaud@hotmail.fr

Projekt

Die Dissertation behandelt in vergleichender Perspektive „lebendige” Musik in Berlin und Paris. Musik wird hierbei als kulturelle Praxis in Form von Konzerten definiert, stellt die Orte an denen Musik stattfindet ins Zentrum und schließt daher das bloße Musikhören aus. Die Studie bezieht in diesem Rahmen beruflich-professionelle Aspekte, das Konzert als eine sinnliche Wahrnehmung und einen sozialen Tatbestand („fait social“) sowie das anwesende Publikum mit ein. Musik wird somit nicht musikwissenschaftlich sondern soziologisch analysiert. Das Konzert wird als künstlerische Ausdrucksform in seinem sozialen Rahmen betrachtet: das soziale Treiben während des Konzerts, die Besonderheiten des Veranstaltungsorts und ähnliche Aspekte sind in diesem Sinne integrale Bestandteile dieser auf Städteebene angesiedelten Forschungsarbeit.

Lebenslauf

Ausbildung

  • 2011 – 2014 Doktorarbeit (Stipendium von PICRI « Das Publikum für klassische Musik”, unter der Leitung von Stéphane Dorin)
  • 2010 – 2011 Master 2 “Allgemeine Soziologie” im EHESS, unter der Leitung von Gisèle Sapiro; Masterarbeit “Der (Feier)abend als Kampf : Der Fall des Hype Gewerkschafts”
  • 2005 – 2010 Institut d’Etudes Politiques (Lille)

Berufserfahrung

  • 2012 – 2014 Kollective Umfrage “Das Publikum für klassische Musik im XXI. Jahrhundert” unter der Leitung von Stéphane Dorin (CESSP)
  • 2012 – 2013 Koordination des Seminars “Soziologie der Produktionsfläche symbolischen Güter » unter der Leitung von Gisèle Sapiro (CESSP)
  • 2011 – 2012 Kollektive Umfrage « Das Publikum für Correspondances de Manosque » unter der Leitung von Gisèle Sapiro (CESSP)

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