Kolleg

Das Deutsch-Französische Doktorandenkolleg (DFDK) „Unterschiede denken II: Struktur – Ordnung – Kommunikation“ wurde Ende 2012 für eine Dauer von drei Jahren eingerichtet. Es wird finanziert von der Deutsch-Französischen Hochschule Saarbrücken und getragen von der Ecole des hautes études en sciences sociales Paris und der Humboldt-Universität zu Berlin. Weitere Partner sind das Frankreichzentrum der Freien Universität Berlin, die Technische Universität Berlin, das Centre Marc Bloch Berlin sowie das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

Aktuell arbeiten im Kolleg 26 Doktorandinnen und Doktoranden.

Das Forschungsprogramm des Kollegs beschäftigt sich mit Prozessen der Klassifikation, der Differenzierung und der Konstruktion von Unterschieden. Es lädt ein zu einem Nachdenken über Konstruktionen Europas und der europäischen Gesellschaften in ihren Wechselbeziehungen zur außereuropäischen Welt, was neue Einsichten in konvergierende oder konkurrierende Vorstellungen von Strukturen, Ordnungen und Kommunikation eröffnet. Dabei schliesst es an die Arbeit des DFDK „Unterschiede denken. Geschichte als Objekt und Repräsentation“ an, das von der Deutsch-Französischen Hochschule 2010-2012 gefördert wurde.

Seinen Mitgliedern bietet das Kolleg eine interkulturell ausgerichtete und zweisprachige Doktorandenausbildung, die Integration in ein deutsch-französisches Forschungsnetzwerk, Mobilitätsbeihilfen für Forschungsaufenthalte im Partnerland sowie regelmässige Treffen und Jahresateliers, die abwechselnd in Paris und Berlin stattfinden.

An einer Aufnahme in das Kolleg interessierte Doktorand/inn/en werden gebeten, sich mit einer/m der beteiligten Hochschullehrer/innen in Verbindung zu setzen.